Richtig Netzwerken

Eine Roadshow für die eigene Karriere, wöchentliches Kaffeetrinken mit den Kollegen und gute Kontakte in das Sekretariat. Karriereberaterin Carmen Schön erklärt, warum all das genauso wichtig ist wie ein guter Draht zum Vorgesetzten. Vier Tipps, wie man ein berufliches Netzwerk aufbaut und pflegt. mehr

Eine Roadshow für die eigene Karriere, wöchentliches Kaffeetrinken mit den Kollegen und gute Kontakte in das Sekretariat. Karriereberaterin Carmen Schön erklärt, warum all das genauso wichtig ist wie ein guter Draht zum Vorgesetzten. Vier Tipps, wie man ein berufliches Netzwerk aufbaut und pflegt.

Wie jedes Unternehmen ist eine Kanzlei ein System, das aus verschiedenen Bereichen besteht. Um das bestmögliche Produkt herzustellen, in diesem Fall die bestmögliche Beratungsleistung, ist das System darauf angewiesen, dass sich die Mitarbeiter vernetzen und ihr Know-how austauschen.

Soweit die Kanzleisicht. Als Mitarbeiter gilt: Karriereoptionen erarbeitet man sich nicht nur über Wissen und Können. Wer Karriere machen will, muss Förderer finden und diesen zeigen, welchen Beitrag er für die Kanzlei leistet.Richtig

Mit wem vernetzen?

Viele Anwälte glauben, dass es mit Blick auf ihre Karriere genügt, sich mit ihrem Vorgesetzten gut zu stellen. Aber ein gutes Netzwerk dehnt sich in alle Richtungen aus.

Vor allem das Sekretariat sollten Sie nicht vergessen, denn es ist das Nadelöhr, wenn es darum geht, ihre Leistung im besten Licht zu präsentieren. Ähnliches gilt für wissenschaftliche Mitarbeiter oder Referendare, die Ihnen zuarbeiten. Wenn diese sich von Ihnen nicht wertgeschätzt fühlen, bringen sie ihre Leistung nicht – und das fällt negativ auf Sie zurück, weil Sie Ihre Arbeit nicht bestmöglich erledigen können.

Viele junge Anwälte konkurrieren außerdem stark untereinander und fahren schnell die Ellbogen aus. Das allerdings kommt intern selten gut an, weil eine Kanzlei Wert darauf legen muss, dass ihre Mitarbeiter kooperieren. Außerdem kann ein Austausch unter Kollegen zu Themen wie Gehalt, Weiterbildung oder dem Umgang mit dem Partner sehr hilfreich sein. Wer zu schnell auf Konkurrenz geht, schneidet sich davon ab.

Freundschaftliche Beziehungen mit den sogenannten Business Services aufzubauen, fällt vielen Juristen schwer. Ein häufiges Vorurteil ist, dass diese Abteilungen in den Augen der Juristen keinen direkten Beitrag zum Kanzleierfolg in Form von Billable Hours leisten.

Allerdings sollten Sie lernen, die gesamte Wertschöpfungskette in der Kanzlei zu nutzen. Das Business Development oder Marketing kann sehr hilfreich sein, etwa wenn es darum geht, einen Pitch vorzubereiten, etwas über einen Mandanten zu recherchieren oder eine Präsentation zu erstellen. Von der Personalabteilung erhalten Sie beispielsweise Informationen über Fort- und Weiterbildungen. Wenn Sie ihr Netzwerk in der Hierarchiebene nach oben ausweiten wollen, dann vernetzen Sie sich nicht nur mit Ihrem Partner, sondern auch mit anderen Partnern, Standortleitern, dem Kanzleimanagement und anderen einflussreichen Anwälten in der Kanzlei.

Wie vernetzen?

In jeder Kanzlei gibt es unterschiedliche Plattformen, sogenannte Touchpoints. Die eher informellen Touchpoints, bei denen sich die Möglichkeit zum Netzwerken bietet, sind etwa die Kaffeeküche oder Lunchmöglichkeiten. Manche Kanzleien treffen sich auch am Freitagabend zum Sundowner oder haben Lauftreffs und Fußballteams.

Auch Fortbildungs- und Inhouse-Veranstaltungen sollten Sie als Netzwerk-Option betrachten. Sommerfeste, Weihnachtsfeiern oder Jubiläen werden zwar nicht von allen Rechtsanwälten geliebt, doch hier sollte man ebenfalls nicht fehlen, will man sein Netzwerk ausbauen und pflegen. Denn oftmals bietet sich hier die Chance, mit Partnern und Kollegen ins Gespräch zu kommen, die man aufgrund der räumlichen Entfernung nur selten trifft.

Vernetzen Sie sich über Social Media wie Xing oder Linkedin mit Ihren Kollegen. Vielleicht ergibt sich ein Emailkontakt, und man trifft sich einmal auf einen Kaffee.

Überlegen Sie, ob Sie das Konzept einer Roadshow umsetzen möchten: Wenn Sie einen beruflichen Termin in einer anderen Stadt haben, dann besuchen Sie das dortige Kanzleibüro und verabreden Sie sich zum Lunch oder Abendessen.

Wie in Kontakt bleiben?

Nachhaltigkeit ist wichtig beim Networking. Aber weil alle viel zu tun haben, fällt die Beziehungspflege oft flach. Überlegen Sie sich, wie Sie sich daran erinnern wollen, ihr Netzwerk zu pflegen.

Sie können sich beispielsweise feste Termine in Ihren Kalender eintragen, etwa „jeden Mittwoch Lunch mit einem anderen Kollegen“. Denkbar ist auch ein Pushtermin, der Sie einmal pro Woche daran erinnert, an Ihr Netzwerk zu denken.

Wer es übersichtlich und systematisch mag, kann sich auch eine Excel-Tabelle anlegen, in der er seine wichtigsten Kontakte einträgt und notiert, wann und wo er sie trifft.

Generell gilt: Ein guter Netzwerker hat Interesse an Menschen und stellt seinem Gegenüber Fragen. Bringen Sie gute Laune und gute Stimmung zu einem Treffen mit. Verzichten Sie an Tagen, an denen Sie im Stress oder eher mit sich selbst beschäftigt sind, lieber auf das Netzwerken.

Falls Sie jemanden unsympathisch finden, zwingen Sie sich nicht zu einem Kontakt – auch wenn Ihnen derjenige als wichtiger Netzwerkpartner erscheint. Abneigung beruht oft auf Gegenseitigkeit.

Bedenken Sie: Beim Netzwerken geht es nicht darum, Freunde zu finden – auch wenn manchmal Freundschaften aus Netzwerkbeziehungen entstehen. Geschäftliches steht im Vordergrund, und Geschäfte entstehen nun einmal über Kontakte. Deswegen sollten Sie in einem Netzwerk nicht nur nehmen, lassen Sie andere auch von Ihrem Netzwerk profitieren, etwa indem Sie einen Kontakt vermitteln.

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Krank im Job?

„Man hat den Eindruck: Eine Depression darf in einer Kanzlei nicht vorkommen“

Depressionen, Ängste, Alkoholmissbrauch: Jedes Jahr erkrankt ein Drittel der Bevölkerung an einer psychischen Störung. Wie man Kranke erkennt und warum Kanzleien sich mit dem Thema befassen sollten, sagt Managementberater und Juristencoach Carmen Schön.

Angststörungen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen

LTO: Warum ist es Ihrer Ansicht nach wichtig, über psychische Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Beruf zu sprechen?

Carmen Schön: Weil psychische Erkrankungen zunehmen und es immer öfter zu Ausfällen wegen solcher Krankheiten kommt. Für Laien ist das Thema aber schwer zu greifen. Burn-out, Bore-out, Depression – davon hat wohl jeder schon einmal gehört, aber nur wenige kennen sich wirklich aus damit. Hinzu kommt: Wir haben oft Berührungsängste, wenn es um psychische Erkrankungen geht. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts erkrankt aber ein Drittel der Bevölkerung pro Jahr an mindestens einer Störung.

LTO: Was sind denn die häufigsten Erkrankungen?

Schön: Nach der Erhebung des Robert-Koch-Instituts sind Angststörungen am häufigsten. Es folgen Alkoholmissbrauch – der kommt ja bekanntlich auch in Anwaltskreisen vor – und Depressionen. Man kann auch unterscheiden in typisch männliche und typisch weibliche Erkrankungen. Beispielsweise sind Angststörungen bei Frauen besonders häufig. Männer dagegen neigen eher als Frauen zu Alkoholmissbrauch.

LTO: Wie zeigen sich solche Angststörungen?

Schön: Angst ist eigentlich sinnvoll und wichtig, sie ist ein Alarmsignal des Körpers. Angst äußert sich in Herzrasen und Unruhe, der Betroffene versucht aus der Situation zu fliehen oder sie von vornherein zu vermeiden. Meist gerät er dabei in einen Teufelskreis: Er bekommt Angst vor der Angst, das führt zu einem Vermeidungsverhalten und zum sozialen Rückzug. Dabei kann das Gehirn Angst nur über einen recht kurzen Zeitraum aushalten, etwa 20 Minuten. Danach beruhigt sich der Körper wieder. Ein Betroffener müsste die Angst also bloß „durchstehen“ – wobei das sicherlich leichter gesagt als getan ist.

„Angst vor Entwertung“ kann das Arbeitsleben unmöglich machen

LTO: Was sind das für Ängste, die Juristen plagen können?

Schön: Die bekanntesten Angststörungen, etwa Höhenangst oder Platzangst, spielen im Berufsleben von Juristen oftmals eine untergeordnete Rolle. Vielmehr sind es Ängste vor Lebensumständen, beispielsweise die Angst, etwas Wichtiges zu vergessen. Auch diese können den Joballtag massiv beeinträchtigen. Das gilt auch für Panik-Störungen, also Angst ohne erkennbaren Anlass, oder soziale Phobien.

Wenn jemand Angst vor Entwertung hat, wird ihm das, was für den Beruf als Anwalt auch wichtig ist, nämlich Netzwerken und Vorträge halten, unmöglich. Das hat nichts mit Lampenfieber zu tun, sondern ist eine ernsthafte Störung. Angststörungen sind aber glücklicherweise relativ leicht behandelbar. Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, sie in den Griff zu kriegen. Dazu werden unter fachkundiger Anleitung Verhaltensänderung erlernt.

Alkoholmissbrauch und Depressionen sind am zweithäufigsten

LTO: Was sind typische Anzeichen für Alkoholismus und Depressionen?

Schön: Beim Alkohol ist die Grenze zwischen Genuss und Abhängigkeit oft nicht leicht zu ziehen. Anders als bei illegalen Drogen ist es ja gesellschaftlich durchaus anerkannt, Alkohol zu trinken. Viele trinken Alkohol zur Entspannung. Wer allerdings nicht mehr ohne seine abendliche Flasche Wein zur Ruhe kommt, der sollte darüber nachdenken, ob das nicht schon der Beginn einer Erkrankung ist. Früher oder später fällt Alkoholmissbrauch auch den Kollegen auf, etwa weil der Abhängige schon morgens nach Alkohol riecht oder sich auffällig benimmt.

Typische Anzeichen für Depressionen sind eine traurige Stimmung, Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Ängste, Unruhe bis hin zu Selbstmordgedanken. Manche Forscher zählen auch das sogenannte Sissi-Syndrom zu den Depressionen. Es wurde nach der Kaiserin Sissi benannt, die an dieser Erkrankung gelitten haben soll. Kennzeichen sind hier etwas, das wir Laien nicht mit Depressionen in Verbindung bringen würden, nämlich beispielsweise Sprunghaftigkeit, körperliche Hyperaktivität und Stimmungsschwankungen, die bis hin zur Manie gehen.

Das Gespräch suchen, Hilfe holen

2/2 „Gesund ist, wer lieben und arbeiten kann“

Noch ein Wort zu den Zwangsstörungen, die auch sehr häufig vorkommen: Hier hat der Betroffene den Drang, bestimmte Dinge zu tun oder zu denken. Typische Anzeichen sind etwa ein wahnsinnig ordentlich aufgeräumter Schreibtisch, oder auch bestimmte Rituale, etwa wenn Sprüche oder Handlungen wiederholt werden müssen. Kontrollzwang, Ordnungszwang oder Waschzwang sind bekannte Zwangsstörungen.

LTO: Ein ordentlicher Schreibtisch ist ja zunächst nichts Schlimmes, sondern sogar wünschenswert. Woran erkennt man als Vorgesetzter oder Kollege, dass der Mitarbeiter unter einer psychischen Erkrankung leidet?

Schön: Sigmund Freud sagte sinngemäß: Gesund ist, wer lieben und arbeiten kann. Das ist eine simple Definition und klingt sicher etwas pathetisch. Aber Kranke werden tatsächlich auffällig: Die Arbeitsleistung wird schlechter und ein Vermeidungsverhalten setzt ein. Man kann soziale Veränderungen an dem Erkrankten beobachten, etwa fällt auf, dass er Meetings meidet und sich aus dem Team zurückzieht. Eine Diagnose kann man als Vorgesetzter natürlich nicht stellen, das ist auch für Ärzte oftmals nicht leicht. Aber wichtig wäre es, das Gespräch mit dem Mitarbeiter zu suchen und vielleicht einen Arbeitsmediziner – wenn man denn einen in der Kanzlei oder im Unternehmen hat – zu Rate ziehen.

Das Gespräch suchen, fachkundige Hilfe holen

LTO: Wie geht man so ein Gespräch am besten an?

Schön: Der Partner sollte im ersten Schritt beschreiben, welche Veränderung ihm an seinem Mitarbeiter aufgefallen ist und ihn dann im zweiten Schritt nach seiner Wahrnehmung fragen. Stellt sich heraus, dass der Mitarbeiter auch ein Problem erkannt hat, kann von externer Stelle Hilfe eingeholt werden. Wehrt der Mitarbeiter aber ab, dann ist fraglich, ob der Vorgesetzte viel tun kann. Denn wenn der Betroffene es gar nicht will, kann man ihm leider nicht helfen.

Manchmal sind Mitarbeiter einfach auch nur traurig, ohne depressiv zu sein, etwa beim Tod eines nahestehenden Menschen oder nach einer Trennung. Solch eine Trauerphase kann ein Jahr dauern. Eine Therapie ist dabei zwar meist nicht nötig, aber es kann helfen, den Mitarbeiter eventuell für ein paar Monate zu entlasten.

„Psychische Erkrankungen sind vielerorts stigmatisiert“

LTO: Dann sollte der Mitarbeiter seinem Vorgesetzten einfach sagen, wenn es ihm schlecht geht?

Schön: Wenn das Vertrauensverhältnis stabil genug ist, kann es sich lohnen, dem Arbeitgeber von der schwierigen persönlichen Situation zu berichten und um Entlastung zu bitten. Allerdings sind psychische Erkrankungen nach wie vor vielerorts stigmatisiert. Man hat ja oft den Eindruck, dass so etwas wie eine Depression in einer Kanzlei einfach nicht vorkommen darf.

LTO: Wobei ja inzwischen doch häufiger über psychische Erkrankungen gesprochen wird als früher…

Schön: Ich denke, das liegt daran, dass psychische Erkrankungen zunehmen und ein Stück weit auch gesellschaftsfähig geworden. Depressionen und Abhängigkeiten gab es natürlich schon immer, aber heutzutage redet man durchaus darüber. Ein weiterer Aspekt ist, dass wir mit unserem Bemühen um Selbstoptimierung auch verstärkt auf unsere Gesundheit achten. Es wäre deswegen wünschenswert, dass Kanzleien als Arbeitgeber das Thema im Blick haben und sich informieren. Das ist auch ein Kulturfrage, denn sie würden damit vermitteln: Wir passen aufeinander auf und kümmern uns.

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Berufliche Ziele setzen

Ist es eigentlich wichtig, sich (berufliche) Ziele zu setzen, oder sollte man besser mit offenen Augen und Ohren das Studium und Referendariat absolvieren und flexibel bleiben?

Das eine muss das andere nicht ausschließen. Grundsätzlich ist es immer wichtig, sich eine gewisse Flexibilität zu erhalten, da Chancen und Möglichkeiten sich manchmal unerwartet ergeben. Dennoch besagt eine Harvard-Studie, dass die Absolventen, die sich klare (berufliche) Ziele setzen und diese auch schriftlich fixieren, um ein 10faches erfolgreicher sind, als andere. Wenn Sie also zu dieser Erfolgsgruppe gehören möchten, dann sollten Sie folgendes tun:

 Malen Sie sich Ihre (berufliche) Zukunft aus

Sie können nur dann strategisch Ihre Berufsplanung (und damit auch Ihr Studium und Referendariat) angehen, wenn Sie wissen, wohin Sie wollen, also wenn Sie eine Vision bzw. ein Ziel haben. Einigen Jurastudenten ist schon zu Beginn des Studiums klar, wohin die berufliche Reise geht. Andere sind auch nach dem zweiten Staatsexamen unsicher, welcher Job der passende ist.

Überlegen Sie, welchen Job Sie in 5 Jahren ausüben möchten. In welcher Stadt arbeiten Sie, in welchem Unternehmen bzw. Kanzlei. Mit welchem Inhalt haben Sie es den ganzen Tag zu tun, arbeiten Sie allein oder im Team und wieviel verdienen Sie. Wenn es Ihnen schwer fällt, eine eigene Vision zu entwickeln, dann lohnt es sich, z.B. nach Vorbilder Ausschau zu halten. Wer macht einen Job, den Sie auch gerne ausüben würden? Unterhalten Sie sich mit vielen anderen Juristen und erfahren, wie deren beruflicher Alltag aussieht und welcher davon Sie anspricht.

 Konkretisieren Sie die einzelnen Schritte

Wenn Sie eine – oder auch mehrere – Ideen haben, wo Sie in 5 Jahren beruflich stehen möchten, dann überlegen Sie, was Sie dafür konkret im nächsten Jahr (12 Monate) tun können, um diesem Bild etwas näher zu kommen. Kurzfristige Pläne bis zu einem Jahr nennt man Ziele. Um Ziele auch zu erreichen, sollten Sie diese SMART definieren und dieses Ziel auch schriftlich fixieren. So programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein.

S:  Spezifisch-konkret: Was genau möchten Sie in 12 Monaten erreicht haben?

M: Meßbar: Woran messen Sie Ihren Erfolg in den 12 Monaten?

A: Attraktiv: Ist das 12 Monatsziel für Sie wirklich attraktiv?

R: Realistsich: Können Sie Ihr Ziel auch in 12 Monaten erreichen?

T: Terminiert: Bis wann machen Sie was genau?

Wenn Sie z.B. in 5 Jahren Anwalt in der Kanzlei Schmidt & Partner sein möchten, dann definieren Sie genau, was Sie in den nächsten 12 Monaten dafür tun können. Zunächst wird es sicher darum gehen, Ihr Studium und Referendariat erfolgreich zu absolvieren. Da mag der ein oder andere zu sammelnde Schein vielleicht nicht immer motivieren. Mit Blick aber auf Ihre 5 Jahresvision kann das ein oder andere Pflichtprogramm bis dahin vielleicht dann aber mehr als Mittel zum Zweck gesehen werden.

Vielleicht unternehmen Sie aber auch schon im Studium und Referendariat etwas, um Ihrem Berufswunsch näher zu kommen. Möglicherweise nehmen Sie einmal Kontakt zu der Kanzlei auf und informieren sich nach deren Anwaltsprofil. Weiter erkundigen Sie sich vielleicht nach einem möglichen Nebenjob oder Praktikums- oder Referendarplatz. Vielleicht nehmen Sie auch schon an der ein oder anderen offenen Veranstaltung teil, die in der Kanzlei angeboten wird.

Stellen Sie eine TIMELINE auf

Wenn Sie das Jahresziel nach SMART definiert haben, sollten Sie sicher stellen, das Sie an Ihrem Ziel auch in den nächsten 12 Monaten kontinuierlich arbeiten. Dafür nehmen Sie sich ein Blatt Papier und zeichnen darauf einen Zeitstrahl mit 12 Monaten je 4 Wochen. Dann überlegen Sie genau, was genau Sie in den einzelnen Wochen im nächsten Jahr unternehmen möchten, um am Ende des Jahres an Ihrem Ziel angekommen zu sein.

Das hat den Vorteil, dass Sie sich viele kleine einzelne Aktionen vornehmen, die einfach in Ihren Alltag zu integrieren sind und in Summe Sie auch zu Ihrem Jahresziel bringt. Mit dieser Methode können Sie sich auch Ihre Lerninhalte pro Semester in kleine Lerneinheiten unterteilen.

Wichtig ist es, dass Sie sich immer nach dem Erreichen eines Teilziels belohnen, denn Ihre Arbeit sollte sich für Sie auch positiv bemerkbar machen! Und wenn es doch anders kommt?

Dieses Vorgehen ist keinesfalls statisch. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Berufswunsch nicht mehr attraktiv für Sie ist oder andere Optionen sich ergeben, können Sie jederzeit Ihre Vision und damit auch Ihr Jahresziel neu definieren.

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Erfolgreich Gespräche führen

Flammende Plädoyers, überzeugende Vorträge und eine exzellente Gesprächsführung – so werden Juristen gerne in den Medien dargestellt. Die Praxis zeigt aber, dass sich viele (angehende) Juristen mit einer klaren und zielorientierten Kommunikation schwer tun.

Kein Wunder, das Studium und Referendariat zielt darauf ab, logisch und strukturiert zu denken und viel Wissen anzuhäufen. Weniger im Fokus steht dabei, Gespräche erfolgreich zu gestalten und es „menscheln“ zu lassen. Aber was nützt jegliches Wissen, wenn man es in einem Gespräch nicht erfolgreich anbringen kann und nicht in der Lage ist, sympathisch und angenehm rüberzukommen? Was genau macht ein gutes Gespräch aus? 7 Regeln, die Sie beachten sollten:

Jedes Gespräch hat ein Ziel

Vor jedem Gespräch sollten Sie sich kurz darüber Gedanken machen, was genau Sie eigentlich erreichen möchte. Geht es darum, jemanden zu informieren, zu motivieren oder zu überzeugen? Und wieviel „Gegenwind“ erwarten Sie von der anderen Seite? Je nach Ihrem Ziel, sieht auch Ihr Gesprächsaufbau anders aus.

Argumente (auch die des Anderen) vorbereiten

Sie möchten in dem Gespräch Ihren Standpunkt vertreten oder für Ihre Meinung werben. Um zu überzeugen, benötigen Sie Argumente. Legen Sie sich diese vor dem Gespräch zurecht und versetzen Sie sich dabei auch in die Lage des anderen. Welche Argumente wird er anbringen und wie können Sie auf diese eingehen? Welche Bedürfnisse verfolgen Sie und auch Ihr Gesprächspartner?

Atmosphäre aufbauen

Jedes erfolgreiche Gespräch basiert zunächst immer erst einmal auf einer angenehmen und passenden Stimmung und Atmosphäre. Ist der Zeitpunkt, Raum oder auch die Teamkonstellation der Gesprächspartner nicht angemessen, kann der Erfolg des Gesprächs schon von Anfang an gefährdet sein. Dabei sollten Sie auch beachten, dass nicht die Argumente allein den anderen überzeugen, sondern auch die Beziehung, die er zu Ihnen aufgebaut hat. Mag man sich, so ist man gemeinsam daran interessiert, eine gute Lösung für beide Seiten zu verfolgen. Ist einem der andere von Anfang an unsympathisch, gibt man sich deutlich weniger Mühe.

Achten Sie daher in jedem Gespräch darauf, zunächst eine angenehme und tragfähige Beziehung aufzubauen. Ist diese vorhanden, läßt sich besser – auch in heiklen Gesprächen – gemeinsam nach einer Lösung suchen.

Wer fragt, der führt

Gerade (angehende) Juristen fühlen sich häufig in Gesprächen unter Druck, viel sprechen – und damit ihr Wissen zeigen – zu müssen. Dabei ist es häufig viel erfolgreicher, zunächst zuzuhören und aktiv Fragen zu stellen, um den Standpunkt und die Bedürfnisse des anderen zu verstehen. Wenn Sie etwas vom anderen erfahren wollen, dann achten Sie darauf, die so genannten „W“ Fragen anzuwenden. „W“Fragen sind solche, die mit diesem Buchstaben beginnen: Was, wie, wann, warum etc. Hören Sie aktiv zu und unterbrechen Sie den anderen nicht.

Vergessen Sie die Lösung nicht

Achten Sie am Schluß jedes Gesprächs immer darauf, ob Sie das Ziel erreicht haben, was Sie damit verfolgt haben. Manchmal vergißt man im Eifer des Gefechts, die Ergebnisse und nächsten klaren Schritte, die sich aus dem Gespräch ergeben, zusammenzufassen.

Verbindliches Verabschieden

Nicht nur die Beziehung am Anfang eines Gesprächs zu Ihrem Gesprächspartner ist wichtig. Menschen achten auch darauf, in welcher Form eine Unterhaltung und Kommunikation beendet wird. Nehmen Sie sich am Ende immer etwas Zeit, Small Talk zu betreiben und zeigen Sie dem anderen, dass Sie nicht nur wegen dem Inhalt mit ihm gesprochen haben – sondern ihn auch als Mensch wahrnehmen.

Nach dem Gespräch: Umsetzen

Nach jedem Gespräch sollten Sie Taten folgen lassen. Achten Sie darauf, dass Sie Punkte, die Sie dem Gesprächspartner versprochen haben, auch umsetzen. Skizzieren Sie sich kurz die To Dos, die sich aus dem Gespräch ergeben haben.

Denken Sie daran: Es ist nicht nur wichtig, was Sie zu sagen haben – entscheidend ist oftmals WIE Sie es vortragen.

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Eigene Stärken erkennen

Kein Bewerbungsgespräch ohne die berühmt-berüchtigte Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen. Aber wie finden Sie heraus, was Ihre Stärken sind und was genau heißt das für Ihren beruflichen Werdegang?

Das Selbstbild ist eigenes Vergnügen, das Fremdbild der Karrierelift

Jeder von uns hat eine persönliche Vorstellung davon, was er kann und wie er auf andere Menschen wirkt. Eine eigene – möglichst positive – Vorstellung von der eigenen Person samt Stärken zu haben ist schön. Erfolgsversprechender ist es aber, sich dieses so genannte Selbstbild von anderen Kommilitonen, Kollegen oder Freunden bestätigen zu lassen. Was nutzt es Ihnen, wenn Sie der festen Überzeugung sind, ein Talent für analytisches Denken und einen überzeugenden Auftritt zu haben, wenn andere Menschen Ihnen bescheinigen, dass Sie immer an allem etwas interessiert sind, aber sich nicht vertieft mit einer Materie auseinandersetzen und im Auftritt es Ihnen schwer fällt, aus sich heraus zu kommen.

Für Ihre Karriere ist es entscheidend, dass Sie Ihr Fremdbild (=wie andere Menschen Sie wahrnehmen) kennen und die wahrgenommenen Stärken bewusst für Ihren Karriereweg einsetzen. Auch wenn Sie so gerne anders wirken würden, nehmen Sie die Eindrücke anderer wahr und verbuchen Sie das auf Ihre Stärken-/Schwächen Liste.

So kommen Sie Ihren Stärken auf die Schliche

Um Ihre Stärken festzustellen, benötigen Sie keine großen Persönlichkeitstests. Einige Bordmittel reichen aus, um einen ersten Eindruck davon zu erhalten. Achten Sie darauf, mit welchen Attributen Sie andere Kommilitonen, Professoren  oder Freunde betiteln. Werden Sie als besonders bedacht, sorgfältig oder vielleicht kreativ beschrieben? Oder schätzt man an Ihnen Ihre Durchsetzungsstärke oder Diplomatie? Sammeln Sie dieses Feedback und notieren Sie diese Attribute auf einen Blatt Papier.

Sollten diese Feedbacks nicht automatisch erfolgen, dann befragen Sie ausgewählte Menschen. „Wenn Du drei meiner größten Stärken beschreiben solltest, die mich ausmachen, welche würdest Du dann nennen?“, „Wenn Du mein Coach wärst, in welchen Bereichen sollte ich mich Deiner Meinung nach dringend weiterentwickeln?“ Auch hier werden Sie überrascht sein, wie klar das Bild ist, das Sie bei anderen jeden Tag hinterlassen. Stärken sind immer auch das, was uns leicht fällt und was wir gerne tun. Also, was genau fällt Ihnen leicht und was tun Sie gerne und damit meistens auch häufig? Schreiben Sie auch das auf ein Blatt Papier und schauen sich die Ergebnisse an.

Wenn Sie etwas mehr Zeit investieren möchten, dann ist die Life-Line Methode ein sehr spannendes Instrument. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz und richten Sie diesen gemütlich ein. Nehmen Sie dann ein weißes Blatt Papier im Querformat und zeichnen als Kurve dargestellt die Höhen und Tiefen Ihres Lebens auf. Dann stellen Sie sich selbst die Frage, welche Stärken Sie genutzt haben, um die aufgezeichneten Erfolge zu erreichen? Erfolge sind nicht nur Zufall und Glück, meistens steckt dahinter auch harte Arbeit und der Einsatz der richtigen Stärken und Begabungen.

Fragen Sie sich auch, was Sie getan haben, um Tief- und Rückschläge in Ihrem Leben aus dem Weg zu räumen – auch hier zeigt sich ganz besonders Ihre Stärke.

Stärken „stärken“ – nur dann gehören Sie zu den Besten

Wenn Sie Ihre Stärken festgestellt haben, dann setzen Sie diese auch zielgerichtet ein!

Viele Menschen vergeuden Ihre Lebenszeit damit, ihre Schwächen zu trainieren. Dabei vergessen Sie ganz, dass jeder Leistungssportler nur dann erfolgreich ist, wenn er seine Stärken ausbaut und sich voll auf diese (seine Begabungen) konzentriert.

Wenn Sie erfolgreich sein möchten, dann konzentrieren Sie sich auf Ihre (beruflichen) Stärken und bauen Sie diese konsequent weiter aus. Suchen Sie sich ein berufliches Umfeld, wo Sie diese einbringen können, dann kommt der Erfolg von ganz allein.

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Welcher Karrieretyp bin ich?

Anwalt, Richter, Unternehmensjurist oder eine ganz andere Tätigkeit? Zahlreiche Persönlichkeitstests geben uns das Versprechen, den für uns passenden Karriereweg zu finden. Aber was genau bedeutet das eigentlich? Gibt es so etwas wie eine eigene Karriere DNA? Wie können Sie feststellen, welcher Karrieretyp Sie sind und welcher berufliche Weg der für Sie richtige ist?

Sicher kennen Sie das – einige Kollegen wissen schon im Studium oder Referendariat, welcher Job der für sie passende ist und man ist beeindruckt (und manchmal ein klein wenig neidisch), wie klar diese ihren Weg gehen. Andere machen sich darüber erst Gedanken, wenn die erste(n) berufliche(n) Station(en) erfolgreich absolviert wurden und sich die Frage stellt, wie es weitergeht. Wie ist es nun richtig und was können Sie tun, um den für Sie passenden Job zu finden?

Um es gleich vorweg zu nehmen, es gibt nicht den einen passenden Job für alle! Karriere ist heutzutage mehr als ein sechsstelliges Gehalt, ein Loft im angesagten Stadtteil und ein entsprechendes KFZ vor der Tür. Es geht vielen Juristen heute nicht mehr nur darum, den prestige-/statusträchtigsten und bestbezahltesten Job zu bekommen, sondern, eine berufliche Aufgabe zu finden, die zur eigenen Zufriedenheit beiträgt und mit dem geplanten persönlichen Lebensentwurf im Einklang steht.

Wer sind Sie und was ist Ihnen in Ihrem Leben wichtig?

Wir alle streben nach dem einem – wir möchten ein glückliches und zufriedenes (Berufs-)leben führen. Berufliche Zufriedenheit stellt sich aber nur dann ein, wenn wir einen Job finden, der im Einklang mit unseren persönlichen Werten steht. Unsere Werte/Lebensmotive bilden das Fundament unseres Lebenshauses, und eine Säule, die darauf fußt, ist die des Berufes (daneben gibt es die Säulen der sozialen Beziehungen wie Familie und Freunde, Hobbies, Gesundheit und Lebenssinn).

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was Ihnen wichtig ist? Welchen Wert verfolgen Sie beruflich in Ihrem Leben? Womit möchten Sie sich 8-14 Stunden am Tag beschäftigen? Streben Sie nach Macht und Status, suchen Sie teamorientiertes Arbeiten oder ist Ihnen Ihre Unabhängigkeit oder tägliche Abwechslung wichtig? Wir unterscheiden 12 Lebensmotive und jeder von uns priorisiert diese in einer anderen Art und Weise. Wenn Sie den für Sie „richtigen“ Job finden möchten, dann sollten Sie mit dieser Überlegung beginnen und feststellen, was Ihnen in Ihrer beruflichen Tätigkeit am wichtigsten ist – und sich einen Job suchen, der dieses verspricht.

Welches (berufliche) Ziel verfolgen Sie?

Was möchten Sie beruflich erreichen? Welches Ziel verfolgen Sie? Dieses wird sich schon aus Ihren Werte Priorisierungen ergeben. Statusmenschen verfolgen häufig das Ziel, hierarchisch in einem Unternehmen aufsteigen zu können und große Entscheidungen fällen zu können, Menschen, denen Freizeit und Familie wichtig ist, suchen sich einen Job, in dem sie einen geregelten Arbeitsalltag leben können. Nehmen Sie sich ein weißes Stück Papier und scheiben oder zeichnen einmal, wie Ihre Vision aussieht. Wie möchten Sie in 5-10 Jahren arbeiten? In welcher Stadt wohnen Sie? Wie sieht das Unternehmen aus? Mit wie vielen Menschen – und mit welchen – arbeiten Sie zusammen? Was verdienen Sie und mit welcher Thematik beschäftigen Sie sich den ganzen Tag? Dieses Bild kann Ihnen eine weitere Idee geben, welcher der juristischen, oder auch nicht juristischen Berufe der für Sie passende ist.

Welche Stärken können Sie einbringen?

Stärken stärken! Nach diesem Motto leben und trainieren Hochleistungssportler. Und das sollten Sie auch tun!

Einen Job zu finden, der im Einklang mit Ihren persönlichen Werten und Zielen steht, ist das eine. Sinnvoll ist es bei der eigenen Karriereplanung aber auch, einen Karriereweg zu wählen, der im Einklang mit Ihren Stärken steht. Formulieren Sie auf einem weißen Stück Papier Ihr persönliches Kompetenzprofil. Listen Sie auf, über welche fachlichen und persönlich-sozialen Stärken Sie verfügen. Was fällt Ihnen leicht und wo bekommen Sie immer wieder gutes Feedback? Das sind Ihre Stärken und diese sollten Sie weiter ausbauen und in Ihrer Planung berücksichtigen.

Wenn Sie z.B. sehr exakt und in die Tiefe arbeiten, kann die Expertenlaufbahn für Sie die richtige sein. Sollten Sie gut im Aufbau von Beziehungen sein und Menschen begeistern und überzeugen können, dann kann eine Karrierelaufbahn sinnvoll sein, wo Sie viel in Kontakt mit anderen Menschen stehen.

Denken Sie immer daran, keiner der Karrierewege ist besser oder schlechter als der andere. Es sollte nur einen Maßstab für Sie geben – und das ist der Ihrer persönlichen Zufriedenheit. Wenn Sie danach handeln, werden Sie dauerhaft mit Freude und Engagement Ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Und Erfolg wird sich von alleine einstellen!

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So bleiben Sie motiviert!

Die Umwelt erwartet von uns, dass wir jeden Tag motiviert und mit neuen Zielen ausgestattet den Tag beginnen. Wie gelingt es uns eigentlich, unsere eigene Motivation zu halten bzw. immer wieder uns zu aktivieren?

Das eigene Motiv klar herausstellen

In dem Begriff Motivation steckt das Wort „Motiv“. Wenn Ihr innerer Motor bei Ihren Aktivitäten und Planungen anspringen soll, dann ich es wichtig, dass Sie sich immer wieder klar machen, warum Sie das, was Sie sich vorgenommen haben, eigentlich tun. Warum studieren Sie das Fachgebiet, warum machen Sie das Referendariat? Warum genau wollen Sie Ihren Job wechseln oder den nächsten Karriereschritt gehen?

Manchmal ist es schwierig sich daran zu erinnern, warum genau wir uns eigentlich ein Studium, einen Job oder eine Ausbildung ausgesucht haben. Nicht jeder Schein, jede Arbeitsaufgabe, jede Prüfung oder Aufgabe muss unendlich viel Spaß machen. Wichtig ist nur, dass wir erkennen, warum genau wir diesen Weg eigentlich gehen und was am Ende dabei herauskommen soll. Insofern macht es Sinn, dass Sie sich noch einmal klar vor Augen führen, warum Sie sich die nächste berufliche Aktion vornehmen wollen und die Schritte dorthin als Mittel zum Zweck betrachten, das große – eigentliche – Ziel zu erreichen.

Erwarten Sie nicht auf einmal die großen Veränderungen

Wenn wir in ein neues Jahr starten, wollen wir häufig zu vieles auf einmal verändern. Wir nehmen uns viel vor und erwarten erfolgreiche Ergebnisse. Dabei setzen wir uns enorm unter Druck und stellen oftmals nach wenigen Tagen oder Wochen fest, dass wir diesem Erfolgsdruck der Veränderung nicht standhalten. Anstatt unsere Wünsche zu verkleinern, neigen wir dazu, alle unsere guten Vorsätze aufzugeben und auf das nächste Jahr zu warten. Frei nach dem Motto, der nächste 1. Januar kommt bestimmt.

Da es für den Erfolg wichtig ist, Ihre Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten, sollten Sie genau überlegen, welche zunächst kleinen Dinge Sie im Studium, Referendariat oder Job angehen könnten. Das hat den Vorteil, dass Sie schnell einen Erfolg verbuchen können und sich so von kleinem Erfolg zum nächsten kleinen Erfolg motivieren können. Dieses addiert führt irgendwann zu einer großen Veränderung. Für jeden kleinen Erfolg, jede kleine Veränderung sollten Sie sich adäquat belohnen.

Das bereits Erreichte feiern

Alle Menschen halten sich sehr gerne in der eigenen Komfortzone auf. Hier ist es gewohnt gemütlich und sicher. Es passiert zwar nichts Neues, aber es lebt und arbeitet sich in der eigenen Komfortzone sehr bequem und angenehm.

Erinnern Sie sich doch einmal an Dinge, die Sie in Ihrem Leben beruflich oder privat erreicht haben und die Ihnen heute noch im Gedächtnis sind. Erinnern Sie sich an das gute Gefühl, das Sie dabei hatten und wie stolz Sie auf sich selbst waren. Haben Sie diese Erfolge in Ihrer Komfortzone gestaltet oder sind Sie bei diesen Themen aus Ihrer eigenen Komfortzone herausgetreten, haben die Motivation aufgebracht, etwas zu verändern und waren und sind heute immer noch stolz auf das Ergebnis? Machen Sie sich also klar, dass eigene Veränderungen, auf die wir sehr stolz sind und an die wir uns immer wieder erinnern, in den meisten Fällen außerhalb unserer eigenen Komfortzone stattfanden. Grund genug, also wieder einmal den Wohlfühlbereich mit einem kleinen Schritt zu verlassen.

Niederlagen positiv bewerten

Manchmal fehlt uns die Motivation, eine Veränderung anzugehen, weil wir uns davor fürchten, zu versagen und das Ziel nicht zu erreichen. Uns natürlich kann es immer auch ein Fazit sein, dass wir das, was wir verändern wollten, auch nicht erfolgreich erreichen. Wenn Sie ab heute aber Ihre Haltung zum möglichen Scheitern verändern, wird dieses für Sie kein Hindernis mehr sein. Jede große Idee, jeder große Unternehmer oder Erfinder ist nur durch das Ausprobieren und Scheitern erfolgreich und groß geworden. Scheitern und eine Niederlage hinnehmen ist daher auf dem Weg zur Veränderung ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor.

Sie sind Ihr eigener Lebensgestalter und haben nur ein Leben

Manchmal kann es sehr hilfreich sein, die eigentliche Endlichkeit des Lebens sich vor Augen zu führen. Wir neigen dazu, immer wieder unsere Themen auszuschieben, weil wir denken, wir können es auch später erledigen. Wenn Sie Ihr Leben, Ihr Studium, Ihren Job aber selbst gestalten möchten, sollten Sie heute anfangen, das zu tun. Denn leider ist das Leben nicht unendlich und Sie alleine bestimmen, was Sie aus dieser Zeit für sich machen.

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Konflikte im Job?

Die Stimmung im Team ist schlecht? Ihr Vorgesetzter ignoriert Sie und nimmt Sie nicht mehr wahr? Ihr Kollege nimmt Arbeitsaufträge von Ihnen nicht mehr an oder gibt schlechte Arbeitsergebnisse ab? Dann ist es höchste Zeit einmal darüber nachzudenken, wie Sie diese Störung beheben können.

Klar wäre es schön, könnten wir uns einfach auf unsere inhaltliche Arbeit konzentrieren und die Konflikte oder Störungen im Team ignorieren.  Aber wir arbeiten mit anderen zusammen und sind darauf angewiesen, dass wir miteinander klarkommen. Störungen untereinander können sich durch Ignoranz schnell verschlimmern. Und irgendwann hat sich das Verhältnis zu einer Person so festgefahren, dass es kaum noch eine Lösung zu geben scheint. Spannungen untereinander sind nicht nur nervig, sondern verschlechtern auch Ihre Arbeitsergebnisse. Also, lösen Sie den Konflikt! Auf folgendes sollten Sie dabei achten:

Beachten Sie, mit welcher Person Sie einen Konflikt haben

Es ist insbesondere als junger Mitarbeiter in einer Kanzlei oder Unternehmen sicher schwieriger, den eigenen Chef auf einen Konflikt anzusprechen, als einen gleichrangigen Kollegen oder eigenen Mitarbeiter. Beachten Sie daher immer zunächst, in welcher Hierarchie Sie sich befinden.

Das bedeutet keinesfalls, dass Sie nicht auch mit Ihrem Vorgesetzten ein Konfliktgespräch führen können, dieses sollte aber gut vorbereitet sein. Wenn Sie ein Konfliktgespräch mit Ihrem Vorgesetzten führen möchten, überlegen Sie sich bitte gut, ob dieser mit Kritikgesprächen umgehen kann. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie sich Unterstützung z.B. aus der Personalabteilung holen. Manchmal kann es sinnvoll sein, einen „neutralen Dritten, in- oder extern“ bei einem Gespräch dabei zu haben, der dieses moderiert und den Rahmen setzt.

Wie lange müssen Sie mit der Konfliktperson klar kommen?

Natürlich lernen Sie aus jedem Konfliktgespräch. Manchmal kann man sich aber die Frage stellen, ob sich der Aufwand lohnt. Wenn Sie wissen, dass ein Kollege oder Mitarbeiter den Bereich bald wieder verlässt oder Sie die Kanzlei oder das Unternehmen, dann müssen Sie nicht um jeden Preis den Konflikt ansprechen.

Wie geht die Kanzlei/der Bereich mit Konflikten um?

Gibt es in Ihrem Bereich, wo der Konflikt bzw. die Störung aufgetreten ist, ungeschriebene Regeln, wie man damit umgeht? Spricht man Unstimmigkeiten zum Beispiel in einem gemeinsamen Lunchtermin an oder vereinbart man einen offiziellen Gesprächstermin? Diese Regeln zu beachten, kann sehr hilfreich sein. Wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, das Kultur in der Kanzlei bzw. Unternehmen ist, Unstimmigkeiten und Störungen nicht anzusprechen, sondern totzuschweigen, kann überlegen Sie sich gut, ob Sie der Erste sein möchten, diese Regel zu verändern.

Der Überbringer schlechter Nachrichten ist nicht immer der Held.

Wie lange hält der Konflikt schon an und kennen Sie den Grund?

Reflektieren Sie, seit wann sich die Atmosphäre oder das Verhalten der Person verändert hat, mit der Sie eine Störung haben. Was genau war der Anlass? Bilden Sie Hypothesen, was genau zu der Veränderung geführt hat und welchen Anteil Sie selbst daran haben.

Seien Sie dabei aber vorsichtig – Sie kennen noch nicht die andere Seite. Möglicherweise liegen Sie mit Ihren Annahmen auch falsch, daher kommen Sie an einem Gespräch nicht vorbei.

Das Konfliktgespräch

Wenn Sie sich entscheiden, das Konfliktgespräch zu führen, dann beachten Sie dabei bitte die folgenden Punkte:

·      Schieben Sie das Gespräch nicht lange auf – am Anfang sind Störungen meistens noch schnell zu lösen

·      Suchen Sie einen geeigneten Raum aus, in dem Vertraulichkeit und Sicherheit gewährleistet ist (es sei denn, man führt bei Ihnen diese Gespräche z.B. beim Lunch)

·      Schildern Sie aus der „Ich“ Position zunächst Ihre Wahrnehmung, was genau sich für Sie verändert hat, beschreiben Sie den Zustand und bringen keine Wertungen mit hinein

·      Bitten Sie dann die andere Person um ein Feedback. Wie genau nimmt diese die Situation wahr

·      Überlegen Sie dann genau, wie man die Störung konstruktiv für beide Seiten wieder beheben kann

·      Manchmal kann es sinnvoll sein, sich für ein eigenes Fehlverhalten offiziell bei dem anderen zu entschuldigen, wenn es angebracht erscheint

·      Überlegen Sie gemeinsam, woran Sie messen können, das sich der Konflikt aufgelöst hat

·      Und wichtig: Nehmen Sie nichts persönlich! Sie befinden sich in Ihrem Job. Versuchen Sie Kritik und Feedback sachlich zu sehen. Keiner möchte Sie persönlich angreifen.

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Chemie mit dem Chef passt nicht?

Der Job im Studium, die Wahlstage im Referendariat und der erste „richtige“ Vollzeitjob. Es gibt viele Arten von beruflichen Tätigkeiten und nicht in jedem Job hat man das gleich Ziel. Manchmal geht es einfach darum, schnell und leicht Geld zu verdienen. Aber es gibt auch die Jobs, in denen Themen und fachliche Expertise im Vordergrund stehen. Worauf aber genau sollte Sie achten? Und wie wichtig ist es neben dem Gehalt und dem Thema eigentlich, dass auch die Chemie bzw. Persönlichkeit des Chefs zu Ihnen passt?

Der Nebenjob im Studium

Bei der Auswahl des Nebenjobs während des Studiums geht es meistens darum, mit wenig Aufwand und Zeit möglichst viel Geld zu verdienen. Der ein oder andere von Ihnen wird sicher auch hier schon darauf achten, dass der Nebenjob inhaltlich etwas mit Jura im weitesten Sinne zu tun hat. Das kann später durchaus nützlich sein, ist sicher aber kein Kriterium, dass den alleinigen Ausschlag geben sollte. Viel wichtiger ist es, dass Sie neben dem Job zum Geldverdienen Zeit und Kraft haben, sich Ihrem Studium zu widmen. Das sollte eindeutig im Vordergrund stehen. Denn ein schlechtes Examen kann nicht durch einen interessanten Nebenjob im Studium relativiert werden. Insofern steht auch hier nicht im Mittelpunkt, ob die Chemie zu Ihrem Chef passt. Das wäre sicher schön und wünschenswert, denn dann macht auch der Nebenjob deutlich mehr Spaß. Aber Ihr Augenmerk sollte eher darauf liegen, wieviel Energie Ihnen dieser Job kostet.

Die Wahlstation im Referendariat

Die Pflichtstationen im Referendariat können Sie sich nicht aussuchen, insofern müssen wir hierüber nicht weiter sprechen. Die Themen und auch die Ausbilder sind so, wie Sie sind und es gilt, damit klarzukommen und das Beste daraus zu machen. Denn auch im weiteren beruflichen Leben werden Sie immer mit verschiedenen Menschen und Persönlichkeiten zusammenarbeiten, von denen der eine Ihnen mehr liegt als vielleicht der andere.

Anders ist es allerdings in der Wahlstation. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich zu überlegen, in welchem Bereich Sie Expertise aufbauen möchten. Natürlich denkt auch hier der ein oder andere, ich suche mir eine Tätigkeit, bei der ich ausreichend Zeit habe, mich auf mein Examen vorzubereiten. Auch das ist nachvollziehbar, wobei der spätere Arbeitgeber neben den Examensnoten schon hier etwas genauer schauen wird. Ihre Wahlstation zeigt, in welchem Bereich Sie persönlich sich engagieren möchten und wo Ihr Interesse liegt. Hier würde ich insofern die thematische Auswahl sehr stark gewichten. Wo genau möchten Sie fachliche Expertise aufbauen und was genau interessiert Sie? Auch hier spielt natürlich die Persönlichkeit des Ausbilders mit hinein. Fühlen Sie sich mit ihm wohl und können Sie Dinge von ihm annehmen? Da diese Zeit aber absehbar ist, sollten Sie aus meiner Sicht die persönliche Passung nicht allzusehr gewichten. Wichtiger erscheint mir die thematische Wahl des Bereiches zu diesem Zeitpunkt zu sein.

Der Vollzeitjob als Jurist

Ich habe viele Juristen, die sich mit Ihrem Chef und dem Umfeld in einer Kanzlei oder einem Unternehmen nicht wohl fühlen und daher gerne den Job wechseln möchten. Oftmals vergisst man bei der Auswahl zu überprüfen, ob auch die Chemie zum Chef passt. Wenn Sie einen Vollzeitjob als Jurist suchen, würde ich nicht nur schauen, ob das Thema zu Ihnen passt, sondern mindestens genauso, ob auch der Chef Ihnen liegt. Können Sie sich vorstellen, mit ihm 8-12 Stunden oder länger täglich zusammenzuarbeiten, von ihm Kritik anzunehmen und haben Sie das Gefühl, dass er Interesse hat, Sie auszubilden?

Die Chemie zu Ihrem Chef wird wesentlich bestimmen, ob Sie fachlich in Ihrem Job weiterkommen. In einem guten persönlichen Klima läßt es sich besser lernen und Sie werden insgesamt sich mehr engagieren. Was nützt Ihnen die tollste Kanzlei und das spannendste juristisch-thematische Umfeld, wenn Ihr Chef an Ihnen gar kein Interesse hat, sich keine Zeit für Sie nimmt und Sie versuchen, ihm aus dem Wege zu gehen, weil Sie ihn persönlich äußerst schwierig empfinden?

Hier würde ich Ihnen daher den Tipp gehen, sehr stark darauf zu achten, ob Sie auch persönlich und menschlich zueinander passen.

Viel Erfolg bei der Auswahl des richtigen Jobs!

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Im Job verspätet?

Grundsätzlich gilt: Zuspätkommen ist ein Zeichen für schlechtes Zeitmanagement. Jemanden warten zu lassen, wird als Ausdruck mangelnder Wertschätzung interpretiert. Schließlich haltet ihr offensichtlich eure eigene Zeit für wertvoller als die des anderen. Darum solltet ihr auf jeden Fall Pufferzeiten einplanen, wenn ihr einen wichtigen Termin habt, oder bestenfalls vor Ort übernachten. Das habt ihr euch wahrscheinlich schon gedacht. Aber man kann schließlich nicht für jeden Termin fünf Stunden Pufferzeit einplanen. Und was, wenn ihr euch überpünktlich auf den Weg gemacht habt und etwas völlig Unvorhergesehenes passiert? Ein umgekippter Lkw, der die Autobahn blockiert, oder ein völlig verspätetes Taxi zum Beispiel? Diese Frage hat Business Insider der Managementberaterin Carmen Schön gestellt. „Ehrlich währt am Längsten“ ist ihre Devise. Denn Fehler sind nun mal menschlich und in der Regel verrät eure Körpersprache ohnehin, dass ihr lügt. So macht ihr garantiert keinen besseren Eindruck, als wenn ihr eben Mal zu spät wart, weil ihr den Termin vergessen oder verschlafen habt.

Das Umfeld analysieren

Um die beste Strategie für den Verspätungsfall zu finden, empfiehlt Schön: Achtet doch einmal bewusst darauf, wie eure Kollegen sich in Situationen verhalten, in denen sie zu spät gekommen sind, oder einen vergleichbaren Fehler gemacht haben. Sind sie ehrlich und sehen den Patzer nach dem Motto „shit happens“, oder versuchen sie, ihren Fehler zu vertuschen oder zu beschönigen? Daran könnt ihr erkennen, ob Zuspätkommen in eurem Arbeitsumfeld OK ist.

Ist das nicht der Fall, gibt es einige Notlösungen: Persönliche Unpässlichkeiten sind prinzipiell eine gute Ausrede. Denn wenn man starke Kopf- oder Bauchschmerzen hat, kann man nun mal nicht arbeiten, das ist nur menschlich. Aber Vorsicht: Krankheiten vorzuschieben, kann schnell dazu führen, dass man als angreifbar wahrgenommen wird. Der Herr Mustermann hat schließlich ständig „Rücken“, er ist wohl nicht belastbar. „Darum schleppen sich heute viele Arbeitnehmer mit einer dicken Erkältung ins Büro“, so Schön. Diese Entwicklung sieht die Expertin kritisch, aber sie weiß um die Gefahr, sich den Ruf zu ruinieren. Sie rät deshalb dazu, mit Krankheiten als Entschuldigung sehr vorsichtig umzugehen.

Prioritäten setzen

Besser eignen sich als Entschuldigung natürlich Aufgaben mit höherer Priorität. Wenn ihr beispielweise ein Meeting mit eurem Chef habt, könnt ihr auf eine dringende Kundenanfrage verweisen. Der Chef wird froh sein, dass ihr eure Prioritäten so setzt. Wenn ihr ein abteilungsinternes Meeting ausfallen lassen müsst, geht das am besten, wenn jemand, der in der Hierarchie über den Abteilungsmitgliedern steht, eure Mitarbeit braucht.

Habt ihr ein Vorstellungsgespräch bei einem anderen Unternehmen und verschiebt es mit einer solchen Begründung, denkt ihr vielleicht, dass ihr damit zeigt, wie zuverlässig und engagiert ihr als Mitarbeiter seid. In Wirklichkeit lauft ihr aber Gefahr, dass der neue Arbeitgeber das Gefühl gewinnt, dass ihr noch zu sehr in eurem derzeitigen Unternehmen verwurzelt seid.

Fazit: Verspätungen sind menschlich und Ehrlichkeit ist zu bevorzugen. Ist das aber im konkreten Fall nicht möglich, solltet ihr Krankheiten als Entschuldigung nach Möglichkeit meiden und eine maßgeschneiderte Begründung nennen, die auf den konkreten Fall passt.

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